Der Breitbandausbau hat nach einer Analyse des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) in Deutschland an Fahrt gewonnen. Die gemeinsame Breitbandstrategie der Wettbewerber der Deutsche Telekom AG zeigt bereits Wirkung. Die noch unversorgten Gemeinden unternehmen verstärkt etwas um Breitbandnetze aufzubauen und arbeiten dafür mit örtlichen Unternehmen zusammen. Rund 2.400 Gemeinden konnten die Wettbewerbe bisher mit Breitband versorgen.
Nach dem Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Mitgliedern und Nichtmitgliedern sind 266 kleine und mittelständische Firmen mit der Schließung bestehender Breitbandlücken beschäftigt. Aufgrund der Rückmeldungen der Unternehmen, rechnet die VATM mit einer Steigerung des Breitbandausbaus bis zum Jahresende. Die Förderrichtlinien bei der Vergabe von Fördermittlen für den Breitbandausbau stuft der Verband als zu bürokratisch ein. Wegen der Bürokratie würde der Breitbandausbau ausgebremst.

Eine solche Lösung wäre nicht nur kompliziert und langsam sondern auch teuer. Regionale Strategien werden als sinnvoller betrachtet. Als Beispiel wurde das schöne Hochsauerland genannt, wo in einem ersten Schritt auf Breitband per Funk und in einer zweiten Phase der Breitbandausbau per Glasfaser erfolgen soll.