Die Bundesnetzagentur wird im nächsten Jahr die zurück gegebenen UMTS-Frequenzen aus der UMTS-Auktion im Sommer 2000 und frei gewordene Rundfunkfrequenzen versteigern. Vor neun Jahren hatten die UMTS-Versteigerung rund 50 Milliarden Euro in die Staatskasse gespült aber diesmal dürften die Einnahmen wegen der Wirtschaftskrise geringer ausfallen.
Die frei gewordenen Rundfunkfrequenzen sind die so genannte Digitale Dividende, die durch den Wechsel der Rundfunkanbieter von analoger zu digitaler Funktechnik entstanden ist. Im Rahmen der Auktion sollen Frequenzen zwischen 790 und 826 Megahertz angeboten werden. Der Frequenzbereich erlaubt den Aufbau leistungsstarker Funknetze.
