Die Grenzen zwischen Angeboten für DSL und für mobiles Internet sind ja schon eine ganze Weile lang fließend. DSL-Anbieter wie etwa 1&1 und Vodafone bieten den Surfstick für mobiles Internet als Zusatz für ihre DSL Pakete an und das Unternehmen Netgear bringt ab Frühjahr 2010 voraussichtlich eine Hardware heraus, mit der sich der Zugriff aufs Internet sowohl über DSL als auch über UMTS oder WIMAX realisieren lässt. Die Grenzen zwischen den Technologien werden durchlässiger.
Sowohl 1&1 als auch Vodafone bieten ihr mobiles Internet auf Basis des Vodafone-UMTS-Netzes mit einer maximalen Datendownload-Geschwindigkeit von 7,2 MB/sec. an. Beide Unternehmen geben ihren DSL Kunden derzeit die Möglichkeit, bereits vor Freischaltung des DSL-Anschlusses übers mobile Internet zu surfen. Dafür bekommt der jeweilige Kunde einen UMTS-Surfstick, den er dann sowohl bei 1&1 als auch bei Vodafone für drei Monate kostenlos nutzen kann. Bei Vodafone kostet die Nutzung des mobilen Internets anschließend neun Cent pro Minute, es sei denn, der jeweilige Kunde bucht einen anderen UMTS-Tarif hinzu. Die neun Cent pro Minute sind auch der Nutzungspreis beim Mobilen Internet von 1&1 nach den Freimonaten. Hier können Kunden jedoch ebenfalls auf Wunsch eine Flatrate hinzubuchen.

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