Die Versteigerung ehemaliger Frequenzen des analogen Fernsehens für die mobile Datenübertragung wirft ihre Schatten voraus. Vier Unternehmen werden sich am zwölften April an dieser Versteigerung beteiligen. Neben der Telekom sind das die Unternehmen E-Plus, Vodafone und Telefonica. Die Versteigerung soll neue Möglichkeiten für den mobilen Datenverkehr bringen und auch dazu beitragen, bisher mit Internetzugängen unterversorgte Regionen Deutschlands ans schnelle Breitband-Internet anzuschließen.
Die frei werdenden Frequenzen werden auch «Digitale Dividende» genannt. Sie resultieren aus der Umstellung von analogem zu digitalem Fernsehen. Das digitale Fernsehen benötigt erheblich weniger Frequenzbereiche zur Ausstrahlung. Dadurch ungenutzt verbleibende Frequenzen sollen künftig der mobilen Breitband-Internetversorgung in Deutschland dienen. Dem mobilen Internet in Deutschland wird damit mehr Raum gegeben.

Vodafone, E-Plus und die Telekom sind bekannte Player auf dem deutschen Markt und werden am zwölften April bei der Frequenzversteigerung mit bieten. Das vierte als Bieter zugelassene Unternehmen, Telefonica, ist in Deutschland noch etwas unbekannter. Es ist allerdings mit bekannten Marken in Deutschland vertreten. So gehört O2 Deutschland zu Telefonica und seit kurzer Zeit auch Hansenet mit Alice DSL. Vodafone, E-Plus, die Telekom und O2 waren auch diejenigen Unternehmen, die bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen den Zuschlag bekamen und in Deutschland UMTS-Netze zum mobilen Datenaustausch betreiben.