Eine DSL-Flatrate bietet einem im Prinzip grenzenloses Surfen mit der gebuchten Datendownload-Geschwindigkeit ohne Aufpreis. Ein Aufpreis muss man auch nicht befürchten, wenn man sich für eine der Flatrates im mobilen Internet entscheidet. Allerdings wird die Geschwindigkeit hier nach einer gewissen Datendownload-Menge pro Monat für den Rest des Monats deutlich gesenkt. Das Download-Limit der großen Anbieter liegt bei fünf Gigabyte. Es ist vielleicht der letzte große Nachteil mobilen Internets gegenüber DSL und insbesondere für Poweruser ein Problem.
Derzeit erreicht mobiles Internet in Deutschland als Standard bis zu 7,2 Megabyte pro Sekunde. Versuche mit schnelleren Datendownload-Geschwindigkeiten laufen beispielsweise derzeit in München. Die Zukunftstechnologie des mobilen Internets heißt LTE und bringt in einem Feldversuch in Skandinavien bereits bis zu 100 Megabyte pro Sekunde. In Sachen Geschwindigkeit hat mobiles Internet also deutlich aufgeholt. Auch die derzeitigen Standard-Geschwindigkeiten schlagen so manche langsame DSL-Geschwindigkeit. Solange das monatliche Datenvolumen von in der Regel fünf Gigabyte pro Monat erhalten bleibt, dürfte mobiles Internet DSL noch keine ernsthafte Konkurrenz sein. Bei Überschreiten des Limits fallen zwar keine Extrakosten an, aber Internet wird dann für heutige Verhältnisse bis zum Monatsende extrem langsam: 64 oder gar nur 32 kbit pro Sekunde.
