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Mobiles Internet — Ängste verhindern bessere Geschäfte
DSL-News.de , Mittwoch, 28.April 2010
Die Anbieter von mobilem Internet werden wohl noch etwas am Image ihrer Produkte arbeiten müssen. Diesen Schluss lässt zumindest eine Umfrage des Unternehmens für Mobilfunk „The Phone House“ zu. Sechzig Prozent der Befragten gaben an, Angst vor Kostenfallen zu haben und über zwanzig Prozent bemängelten die nicht transparente Preisgestaltung der Anbieter. Zumindest die Angst vor Kostenfallen ist weitgehend unbegründet. Doch auch unbegründete Ängste können Umsätze drücken.

»The Phone House» befragte in seiner Studie insgesamt 1.041 Besitzer von Handys in einer Altersspanne zwischen vierzehn und 65 Jahren. Die Ergebnisse dürften Anbieter von mobilem Internet aufhorchen lassen. Die meisten dieser Anbieter bieten inzwischen Flatrates fürs mobile Internet mit voller Kostenkontrolle an. Daneben gibt es Tagesflatrates und etwa den O2-Kosten-Airbag für all diejenigen, die nicht mit Flatrate mobil im Internet surfen. Erreichen die Kosten für mobiles Internet hier innerhalb eines Monats ein bestimmtes Limit, so wird der Tarif für den Rest des Monats automatisch in eine Flatrate umgewandelt. Eine entsprechende Option existiert auch fürs mobile Surfen im Ausland. Ähnliche Optionen werden bald aufgrund von EU-Recht zur Pflicht: Wer dann innerhalb der EU in ein anderes als sein Heimatland reist, muss von seinem Anbieter die Möglichkeit eines speziellen Tarifabschlusses bekommen. Bei ihm werden die maximalen Kosten pro Monat auf 59,50 Euro brutto beschränkt. Doch all diese Bemühungen, Kundenvertrauen fürs mobile Internet zu gewinnen, scheinen bisher nur bedingt zu fruchten.

Neben den beiden bisher genannten Gründen, aus denen sich Handybesitzer gegen das mobile Surfen entscheiden, gab es weitere. Für über 33 Prozent der Befragten machte das mobile Surfen im Internet einfach keinen Sinn. Ob man sie irgendwann noch von den Vorteilen des mobilen Internets überzeugen kann, bleibt unklar. Etwas einfacher scheint es da zu sein, die 25 Prozent zu gewinnen, die bisher kein internetfähiges Gerät fürs mobile Surfen besitzen. Oder die elf Prozent, denen ein Smartphone bisher als zu kompliziert erscheint. Doch wie man es auch dreht, Fakt ist: Die Anbieter von mobilem Internet werden noch einiges zu tun haben.





 
 
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