Im Jahr 2000 wurden die UMTS Frequenzen für insgesamt 50,8 Milliarden Euro versteigert: Sechs Unternehmen erhielten damals derartige Frequenzen. Allerdings dauerte es anschließend etwas, bis sich UMTS zu einem wirklich interessanten Geschäft für die Anbieter entwickelt hat. Mittlerweile steht der Nachfolger LTE in den Startlöchern und es bleibt nun abzuwarten, wie schnell oder langsam sich diese Technik zu einem guten Geschäft entwickelt.
Bis etwa 2005 blieben die Umsätze mit UMTS noch sehr bescheiden. Damals existierten insgesamt etwa 2,3 Millionen UMTS Anschlüsse. Ende 2009 sahen die Dinge schon etwas anders aus: Zu jenem Zeitpunkt wählten 24 Millionen Menschen in Deutschland UMTS für den mobilen Weg ins Internet. Das waren 522 Prozent mehr als 2008. Der Branchenverband BITKOM rechnet fürs Jahr 2010 mit einem Umsatz von 5,8 Milliarden Euro für die UMTS - Anbieter. Das entspräche einer Steigerung um acht Prozent.
