Wie intensiv Bewegtbilder im Internet wie IPTV, Internetvideo und Videos aus einer Online-Videothek genutzt werden, lässt sich beispielsweise anhand der Datenmenge ermitteln, die diese Anwendungen verursachen. Diese Datenmenge lag 2009 bei 0,8 Exabyte, wobei ein Exabyte etwa einer Million Terabyte entspricht. Bis 2014 soll die Datenmenge laut einer Prognose des Unternehmens Cisco auf 3,6 Exabyte ansteigen. Veröffentlicht wurde die Prognose im Digitalisierungsbericht 2011 der vierzehn Landesmedienanstalten in Deutschland. Und der Bericht hält noch weitere Zahlen zu Video und TV im Internet bereit.
Laut des Unternehmens Comscore sahen im April 2011 insgesamt 45 Millionen Deutsche Videos im Internet. Die Video-Seiten von Google, zu denen auch YouTube gehört, sind dabei dominant. 81 Prozent der 45 Millionen haben auch oder ausschließlich dort Videos angeschaut, was - bezogen auf die Anzahl der Videoabrufe - 45 Prozent des Gesamtmarktes ergibt. Weit abgeschlagen folgen die Videoseiten von Pro Sieben und Sat1, die auf 110.000 Videoabrufe kamen, sowie die RTL Group Seiten mit 100.000 und Facebook mit 90.000 Abrufen. Zitiert wird im Digitalisierungsbericht 2011 auch die ARD/ZDF-Onlinestudie. Laut dieser Studie stieg die Zahl der zumindest gelegentlichen Nutzer von Videoportalen zwischen 2009 und 2010 um sechs Prozentpunkte. 2010 waren laut Studie insgesamt 58 Prozent aller Internetnutzer auch Videoportal-Nutzer.

Hier geht es zum Digitalisierungsbericht 2011, unter anderem mit Ergebnissen zur Videonutzung im Internet.