Das Unternehmen Point Topic hat in seiner jüngsten Studie die jährlichen Kosten für Breitband in verschiedenen Ländern in Bezug zum durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen gesetzt. Die Unterschiede sind sehr deutlich. Das Land, in dem der geringste Anteil des Jahreseinkommens für Breitband gezahlt werden muss, liegt in Europa. Den höchsten Anteil des durchschnittlichen Bruttojahreseinkommens zahlt man dagegen in einem afrikanischen Land.
Insgesamt hat Point Topic 64 Länder in die Untersuchung einbezogen. Bei den Kosten für einen Breitbandanschluss pro Jahr griff das Unternehmen für den Vergleich mit dem Jahresdurchschnitts-Einkommen konsequent auf den preisgünstigsten und im Allgemeinen damit auch langsamsten Breitanschluss zurück. Für solch einen Anschluss muss man in Japan mit 0,25 Prozent des Jahresdurchschnitts-Einkommens sehr wenig zahlen. Auf den Plätzen hinter Japan folgen Schweden und Dänemark (jeweils 0,33 Prozent), Irland (0,34 Prozent) sowie Litauen (0,36 Prozent). Am anderen Ende der Skala befinden sich Länder wie Indonesien (10,81 Prozent), Peru (11,23 Prozent) und Pakistan (11,51 Prozent). Noch viel teurer wird es in Bolivien, wo 43,66 Prozent des durchschnittlichen Jahreseinkommens zu zahlen sind.
