Fünfzehn bis zu dreißig Prozent aller Breitband-Haushalte in sieben befragten Ländern Nordamerikas und Westeuropas sind interessiert an „TV Überall“. Solche Angebote geben ihnen etwa die Möglichkeit, Fernsehen unter anderem auch auf Tablet PCs und Smartphones zu sehen. Die Unterschiede zwischen den untersuchten Ländern sind allerdings groß. Deutschland ist hier nicht auf dem ersten Platz. Das ergibt sich aus einer aktuellen Studie des Unternehmens Parks Associates.
Untersucht wurden die Länder USA und Kanada in Nordamerika sowie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien in Westeuropa, wobei manche Spanien und Italien eher zu Südeuropa zählen würden. Park Associates hat in den Ländern insgesamt etwa 8.000 Konsumenten befragt. Annähernd fünfzehn bis dreißig Prozent der befragten Breitbandhaushalte würden auch dafür zahlen, mobile Geräte und Internet-TV-Dienste miteinander zu verbinden, ergab die Studie. So weit, so gut für die Anbieter. Aber ein Drittel der Befragten in den Ländern würde zu einem Anbieter wechseln, der kostenfreies TV mobil anbietet. Das bedeutet dann beispielsweise aus Sicht von Park Associates: Man kann «TV Überall» erfolgreich als kostenpflichtiges Angebot auf den Markt werfen, solange kein Anbieter dasselbe Angebot kostenfrei macht. Große Sicherheit für Anbieter bedeutet so etwas natürlich nicht.
